Westdeutsche Hallenmeisterschaften

Ganz hervorragend schnitten die drei heimischen Leichtathleten bei den Westdeutschen Hallenmeisterschaften in Leverkusen ab. Mit einer Superserie im Weitsprung wuchs Sven Schick (TuS Kirn) über sich hinaus und wurde mit der persönlichen Rekordweite von ausgezeichneten 6,98 Meter Westdeutscher Vizemeister der U20. Beim ersten Sprung landete er bei 6,85 Meter, der zweite war ungültig und es folgte ein Satz auf 6,93 Meter. Beim vierten Versuch schaffte er die 6,98 Meter und beim fünften Anlauf wurden 6,94 Meter gemessen, obwohl er nicht das Brett traf, das heißt, er hat mindestens 20 Zentimeter verschenkt. Doch regelgemäß wird an der Brettkante gemessen. Im sechsten Durchgang wurden noch einmal 6,84 Meter registriert. Die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften verpasste Sven nur um zwei Zentimeter. Doch für Trainer Wolfgang Bender ist es nur eine Frage der Zeit, wann sein Schützling diese Schallmauer durchbricht. Auf jeden Fall hat sich der Gymnasiast schon die Fahrkarte zu den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften, die am 15./16. Februar in Sindelfingen stattfinden, gesichert. Denn als Schlussläufer der Kirner 4×200-Meter-Staffel half er mit die Norm für die DM (1:36,00 Min.) zu unterbieten. Auf Position drei kam mit Marvin Reidenbach ein weiterer Mittelreidenbacher zum Einsatz in dieser Staffel. Obwohl das Kirner Team auf der ungünstigen Innenbahn laufen musste, behauptete es sich in einem starken Teilnehmerfeld und kam in 1:35,46 Minuten auf einen guten neunten Platz.
Auch Kugelstoßer Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) konnte mit seiner Meisterschafts-Premiere in der Männerklasse zufrieden sein, denn im letzten Endkampf-Versuch stieß er die 7,26-Kilo-Kugel 15,63 Meter weit und wurde mit Rang vier belohnt. Mit Leistung und Platz war auch Trainer Joachim Richter einverstanden, zumal der glatte Holz-Stoßring allen Athleten Schwierigkeiten bereitete.

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