Kinderleichtathletik

Imerhin 20 Interessierte, drunter auch einige Eltern, kamen zum Informationsabend über die neuen Regeln für die Kinderleichtathletik in das Gasthaus „Artemis“ nach Nahbollenbach. Der gut vorbereitete Referent und Kinderleichtathletikwart des Kreises, Björn Hahn (TV Oberstein), konnte als Vertreter des Leichtathletik-Verbandes Rheinland (LVR) auch Karl Heinz Schulz (Birkenfeld) und die neue Kreisvorsitzende Margarethe Naumann (VfL Agenrodt) begrüßen. Hahn nutzte geschickt die modernen Kommunikationsmittel (Video usw.) um in die Thematik der neuen Disziplinen für die jungen Leichtathleten, alle 11-jährigen und jüngeren Athleten sind davon betroffen, einzuführen. Als der 20-jährige Nahbollenbacher das neue  Regelwerk, die Bedingungen und auch die Ausnahmen vorstellte, entwickelte sich eine lebhafte, aber sachliche Debatte des Plenums. Denn nicht alle Anwesenden waren mit den neuen Wettkampfnormen für die kleinen Leichtatheten einverstanden. Es wurden zahlreiche Kritikpunkte angesprochen und Verbesserungsvorschläge gemacht, die sowohl von Björn Hahn als auch von Karl Heinz Schulz (Referent für Breiten- und Freizeitsport) dem LVR weitergereicht werden sollen. Aber Tatsache ist, so die beiden einstimmig, die neuen Bestimmungen sind ab dem ersten Januar 2014 verbindlich für alle Leichtathletik-Vereine in ganz Deutschland. Das heißt, Wettkämpfe für die Altersklassen U12, U10 und U8 dürfen dann nur noch nach dem neuen Verfahren durchgeführt werden. Der TV Oberstein leistete bei seinem Hallensportfest am 23. November in der Halle „Auf der Bein“ bereits positive Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Die LG Idar-Oberstein kann bei ihrer Hallenveranstaltung am 26. Januar in der Stadenhalle in Tiefenstein davon zehren, da sie im Kreis die Kinderleichtathletik-Saison 2014 eröffnen darf. Am 15. Juni ist dann der TV Oberstein wieder dran, er richtet dann ein reines Kindersportfest aus. Doch war die Versammlnug der Meinung, dass im nächsten Jahr insgesamt zu wenige Wettkämpfe für die Kleinen angeboten werden und regte an, dass auch die anderen Kreisvereine Sportfeste anbieten sollten. Zumal, wie Hahn abschließend feststellte, der Personalaufwand nicht  höher sei als bei herkömmlichen Veranstaltungen.

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