Fabian Sömmer mit gutem 17.Platz bei der DM MK in Hannover

Die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Hannover verliefen für den TVO-Zehnkämpfer Fabian Sömmer fast wie geplant. Schon im Vorfeld stand fest, dass die Sprint- und Sprungfähigkeit durch seinen Olympia-Besuch leiden würde, und so ergab sich für den ersten Wettkampftag das dafür typische Bild. Die Zeiten der Sprintstrecken über 100 und 400 Meter fielen bei Zieleinlauf langsamer aus, der Weitsprung und besonders der Hochsprung machten dem jungen Sportler sehr zu schaffen. Gerade beim Hochsprung konnte er trotz guter Einsprungwerte im Wettkampf nicht seine übliche Leistung abrufen. Überzeugen konnte er nur im Kugelstoßen, wo er fast seine Normalform erreichte.

Die Werte des ersten Tages im Einzelnen:
100 Meter-Lauf in 11,84 Sekunden (683 Punkte), Weitsprung 6,20 Meter (630), Kugelstoß 13,04 Meter (670), Hochsprung 1,75 Meter (585) und 400 Meter-Lauf in 54,75 Sekunden (609). In der revidierten Starterliste wurde Fabian Sömmer in der Wettkampfklasse MJ U20 zu Beginn auf Rang 37 (von 42 gemeldeten Startern) geführt und konnte sich am Ende des ersten Tages mit 3177 Punkten auf Rang 24 von 40 angetretenen Athleten vorarbeiten.
Der zweite Tag beim Zehnkampf wird von den technischen Disziplinen beherrscht, so dass sich hier die Hoffnung ergab, etwas besser abschneiden zu können. Mit hoher Motivation startete der Obersteiner Athlet in den Sonntag. Beide Laufstrecken (110 Meter Hürden und 1500 Meter-Lauf) absolvierte er überraschend mit neuen persönlichen Bestleistungen, mit Speer und Diskus warf er sich an seine Bestmarken heran und im Stabhochsprung stellte er erstmals innerhalb eines Zehnkampfes seinen eigenen Kreisrekord ein. Insgesamt ergab sich am Ende der Deutschen Meisterschaften folgendes Bild:
110 Meter Hürden in 16,02 Sekunden (730), Diskuswurf 41,45 Meter (694), Stabhochsprung 4,00 Meter (617), Speerwurf 48, 01 Meter (559) und abschließend der 1500 Meter-Lauf in 5:16,88 Minuten (466). In der Addition standen am Ende 6243 Punkte zu Buche, eine Leistung, die alle zufriedenstellen konnte. Besonders erfreulich war, dass es am Ende der 17. Rang in der Gesamtwertung wurde, was auf einen starken zweiten Tag hindeutete. „Mehr war an diesen zwei Tagen nicht drin, besonders der erste Tag hat mich heftig gefrustet. Uns allen war klar, dass dieser Wettkampf unter dem Einfluss der London-Fahrt stehen würde“, fasste der junge Zehnkämpfer seine Leistungen der beiden Tagen zusammen.
Die Wettkampf-Planung des Athleten mit seinem Trainerteam sah vor, zwar bei diesen Deutschen Meisterschaften zu starten, aber den zweiten Saisonhöhepunkt (nach Bernhausen) auf Betzdorf zu fokussieren, wo Fabian Sömmer Ende September noch einmal seine persönliche Bestleistung von 6328 Punkte steigern will.

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