Läufermeeting in Dierdorf

Kurzfristig ging die Kirner Sprinterin Carolin Becker (Mittelreidenbach) am Samstag beim Läufermeeting in Dierdorf an den Start und konnte hervorragende Leistungen vollbringen. Im 100m Lauf der Klasse WJ U 20 war Carolin Becker nicht zu schlagen. In der neuen persönlichen Bestzeit von 12.70 sek. lief Carolin allen Gegnerinnen davon und belegte überlegen den 1. Platz und gewann damit die Goldmedaille. Eine weitere Goldmedaille erzielte Carolin Becker im 200m Lauf der Klasse WJ U20. Mit der Einstellung ihrer  bisherigen persönlichen Bestzeit von 26.34sek. wurde Carolin auch hier überlegen Siegerin.

Ulrike Dupré fünfte der W50 bei der Senioren EM

Die Stabhochspringerin Ulrike Dupré (LG Idar-Oberstein) hatte bei den Europameisterschaften der Senioren im Dreiländereck um Zittau Schwierigkeiten mit ihrem Anlauf. Doch im Gegensatz zu der Senioren-DM im Juli in Erfurt, wo sie einen Salto-Nullo landete, konnte sie dieses Mal mit einem positiven Ergebnis aufwarten und schaffte im zweiten Versuch die Anfangshöhe von 2,50 Meter. An ihrem 51. Geburtstag wurde die Tiefensteinerin schließlich mit 2,60 Meter Fünfte der W50.
Doppeltes Pech hatte Lutz Kohlhaas (Spvgg. Wildenburg), der nach der 700 Kilometer langen Anreise seine Anmeldung für die 1500 Meter der M40 krankheitsbedingt zurücknehmen musste. Dass die Vorläufe ausfielen und der Endlauf einen Tag später, als der Schaurener wieder fit war, stattfand, ärgerte den DM-Dritten um so mehr.

Werfertag in Alzey

Beim stark besetzten Werfertag in Alzey siegte Emmerich Kiss (VfR Baumholder) im Hammerwurf der M70. Mit der Weite von 41,06 Meter stand der 71-Jährige zum ersten Mal auf der höchsten Stufe des Siegerpodiums bei einem Werfertag in der rheinhessischen Werfer-Hochburg.

5. Glacier 3000 Run

Drei heimische Läufer starteten am 04.08.2012 beim 5. Glacier 3000 Run in der Schweiz. Start war auf 1050m.ü.M.im Ortskern von Gstaad. Nachdem die ersten 15 Kilometer relativ flach verliefen, galt es auf 26 kilometern Strecke insgesamt 2015 Höhenmeter zu überwinden. Zusätzlich zu der Höhe sollten es die hohen Temperaturen den Läufern nicht gerade einfacher machen. Die Gletscherquerung kurz vor dem Ziel auf 2950m.ü.M. stellte ein besonderes Highlight dar. Über ihre Platzierungen, im 530 Teilnehmer großen Feld  freuen sich Marco  Gabriel (48.M30),Hans-Günter Kaiser (50.M50) und Thorsten Klein(90.M30)

Schlickeralm Berglauf

Beim qualitativ und quantitativ (92 Teilnehmer) stark besetzten Schlickeralm-Berglauf im österreichischen Stubaital, der über 11,7 Kilometer von Telfes auf das Sennjoch führte, kam Steffen Uebel (LAZ Birkenfeld) auf einen hervorragenden sechsten Platz. Die schwierige Strecke, die aus Wurzelwegen und Wiesen bestand, und nicht nur höchste Anforderungen an Technik und Kondition stellte, es mussten auch noch 1270 Höhenmeter bewältigt werden, legte der Idarer Ausnahmeläufer in sehr guten 1:07:44,4 Stunden zurück. Laut Aussage von Uebel, legten dabei drei Läufer-Asse aus Kenia von Anfang an ein Höllentempo vor, um den sechsfachen Berg-Weltmeister Jonathan Wyatt (Neuseeland) vor dem mit 250 Höhenmeter bespickten 2500 Meter langen Zielhang abzuschütteln. Am Ende hatten dann tatsächlich zwei Kenianer nach 0:59:59,4 bzw. 1:00:39,3 Stunden die Nase vorn. Der Neuseeländer (1:02:25,3 Std.) wurde Dritter. Klaus Uebel (Idarer TV), der Vater von Steffen, entwickelt sich auch immer mehr zum Bergläufer. Dieses Mal lief er nach 1:41:37,7 Stunden als Sechster der M60 über die Ziellinie und kam auf Männer-Gesamtrang 55.

Dennis Lukas nur Außenseiter-Chancen

Nach seinem guten Abschneiden bei den Deutschen Jugendmeisterschaften am letzten Wochenende in Mönchengladbach, wo er Sechster im Kugelstoßen der U20 (A-Jugend) wurde, geht Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) an diesem Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften der U23 (Junioren) in Kandel an den Start. Doch in der Pfalz hat der Regulshausener in seinen beiden Spezialdisziplinen dieses Mal nur Außenseiter-Chancen, da er ja sowohl im Kugelstoß (7,26 Kg) als auch im Diskuswurf (2,0 Kg) mit den schwereren Männergewichten konfrontiert wird. Doch es ist schon ein toller Erfolg für den Gymnasiast, dass er für beide Wettbewerbe die Qualifikationsnormen erfüllt hat und als einziger BIR-Athlet in Kandel teilnimmt. Der 18-Jährige hat in Kandel nichts zu verlieren, zumal er als jüngster Teilnehmer Gegner hat, die bis zu vier Jahren älter sind als er. (ho)

3. Schloss-Wartenstein-Lauf

Bester heimischer Läufer beim 3. Schloss-Wartenstein-Lauf, der über 6200 Meter vom Sportgelände „Sauwiesen“ in Hahnenbach zum Ziel „Auf Schloss Wartenstein“ führte, war Steffen Uebel vom LAZ Birkenfeld. Der Idarer Bergspezialist lief mit einem Riesenvorsprung von 2:38 Minuten nach 22:04 Minuten als Erster über die Ziellinie. Der Gesamt-Fünfte Jörg Fritsch (26:33 Min./Mittelbollenbach) freute sich über seinen Sieg in der M40. Holger Maurer (28:15 Min./LG I-O) wurde hier Dritter. In der M50 kam Jürgen Nees (27:02 Min./Grundschule Algenrodt) auf Rang zwei. Eckhard Wendling (32:22 Min./TuS Breitenthal) und Horst Locher (33:37 Min./TV Hettenrodt) belegten in der gleichen Altersklasse die Plätze fünf und sieben. Klaus Uebel (30:12 Min./Idarer TV), der Vater von Steffen Uebel, war Zweitbester in der M60. (ho)

Dennis Lukas auf Platz 11 und 19

Bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren (U23) in Kandel kam Dennis Lukas (LG Idar-Oberstein) im Kugelstoß (14,83 m) auf Platz elf und im Diskuswurf (40,84 m) auf Rang 19. Trainer Joachim Richter war mit der Leistung seines Schützlings zufrieden, zumal der erst 18-jährige Dennis (Jhg. 1994) auch noch die nächsten vier Jahre, falls er die „Qualis“ erfüllt, bei der Junioren-DM startberechtigt ist. (ho)

Ergebnisse der Dt. Seniorenmeisterschaft in Erfurt

Bei den 25. Deutschen Seniorenmeisterschaften in Erfurt, die am zweiten Tag zeitweise unter dem leistungsfeindlichen Regenwetter litten, übersprang Petra Herrmann (SG Vorwärts Frankenberg) im Stabhochsprung genau drei Meter und sicherte sich damit den Titel in der AK W50. Diese Höhe hat Ulrike Dupré (LG Idar-Oberstein) in diesem Jahr bereits zweimal geschafft. Doch in Thüringen enttäuschte die Tiefensteinerin mit einem Salto nullo vor allem sich selbst und konnte die wohl einmalige Chance, auf dem Siegpodium einmal ganz oben zu stehen, leider nicht nutzen. Sie scheiterte dreimal, für sie unerklärlich, an ihrer Anfangshöhe von 2,50 Meter. Auch eine beginnende leichte Erkältung ließ sie als Ausrede nicht gelten, zumal sie beim Einspringen noch 2,80 Meter bewältigte. Sie hakte den wohl einmaligen Aussetzer mit den Worten ab:“Es lief heute einfach nicht.“ Weiterlesen